Moin! Ich bin Jens – Ihr Begleiter für Elektrosicherheit
Bevor wir uns in die Paragraphen stürzen, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Jens, das Gesicht von Kreuels Consulting, das Sie hier im gelben T-Shirt sehen. Als Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) ist es meine tägliche Aufgabe, komplexe Normen in verständliche Handlungsanweisungen zu übersetzen.
In diesem Beitrag (und auch in unserer Online-Schulung) bin ich Ihr persönlicher Mentor. Ich erkläre Ihnen nicht nur, was das Gesetz fordert, sondern vor allem, wie Sie das als Unternehmer ohne graue Haare umsetzen. Ich schlage die Brücke zwischen der Theorie der VDE-Bestimmungen und der Praxis in Ihrem Betrieb. Kurz gesagt: Ich sorge dafür, dass Sie rechtssicher aufgestellt sind und Ihre Mitarbeiter genau wissen, was sie tun.
Das Fundament: Warum „Laien“ eine Gefahr für Ihre Haftung sind
In Deutschland ist alles geregelt – besonders, wenn es um Strom geht. Die Basis für alles, was wir tun, ist das Arbeitsschutzgesetz (ArbschG). In § 5 und § 6 wird die Gefährdungsbeurteilung gefordert. Doch was bedeutet das konkret für elektrische Anlagen?
Hier greift die DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3). In § 2 Abs. 3 heißt es wortwörtlich:
„Elektrotechnisch unterwiesene Person ist, wer durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen belehrt wurde.“
💡 Jens übersetzt: Die DGUV V3 & Ihre Aufsichtspflicht
„Chef, das ist der wichtigste Satz für dich. Er sagt: Du darfst niemanden einfach 'machen lassen'. Wenn dein Mitarbeiter eine Maschine reinigt oder eine Sicherung prüft, ohne dass ich ihn vorher unterwiesen habe, stehst du im Schadensfall persönlich in der Verantwortung. Die EuP Schulung online liefert genau diese 'Belehrung', die die DGUV fordert. Es ist deine Dokumentation, dass du deine Aufsichtspflicht ernst nimmst.“
Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV): Mehr als nur Papier
Ein weiteres wichtiges Regelwerk ist die BetrSichV. Besonders relevant ist hier der Anhang 2, Abschnitt 3. Dort wird festgelegt, dass elektrische Arbeitsmittel nur von Personen bedient oder gewartet werden dürfen, die dazu „befähigt“ oder ausreichend unterwiesen sind.
Wir sprechen hier von den Schutzzielen. Das Ziel ist nicht, dass Ihr Mitarbeiter Schaltpläne zeichnet, sondern dass er Gefahren erkennt, bevor sie zum Unfall führen. Er muss verstehen, wie eine Schutzklasse funktioniert und warum ein beschädigtes Gehäuse sofortige Stilllegung bedeutet.
💡 Jens übersetzt: Schutzziele & Befähigung
„Die Verordnung will eigentlich nur eins: Dass deine Leute abends gesund nach Hause gehen. Ein Schutzziel ist zum Beispiel der 'Schutz gegen direktes Berühren'. In unserem Kurs für 399 € lernt der Mitarbeiter nicht nur Theorie, sondern wir zeigen ihm interaktiv, wie er erkennt, ob eine Abdeckung fehlt oder die Isolierung spröde ist. Das ist gelebter Arbeitsschutz, kein stumpfes Auswendiglernen.“
Der „Stand der Technik“: DIN VDE 0105-100
Wenn wir über die Instandhaltung und den Betrieb von elektrischen Anlagen sprechen, kommen wir an der DIN VDE 0105-100 nicht vorbei. Sie unterscheidet strikt zwischen Arbeiten im spannungsfreien Zustand und Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile.
💡 Jens übersetzt: Die 5 Sicherheitsregeln
„Hier wird es ernst. Die VDE 0105-100 verlangt die Einhaltung der 5 Sicherheitsregeln. Weiß dein Mitarbeiter aus dem Stand, was 'Gegen Wiedereinschalten sichern' bedeutet? In unserer Online-Schulung brennen wir diese Regeln durch interaktive Übungen so tief ein, dass sie im Schlaf sitzen. Denn Fehler bei diesen 5 Regeln sind oft tödlich. Ich sorge dafür, dass deine Leute den Respekt vor dem Strom behalten, aber die Angst verlieren.“
Die Haftungsfalle: Auswahl- und Organisationsverschuldung
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) § 823 regelt die Schadensersatzpflicht. Wenn Sie Aufgaben delegieren, ohne die Qualifikation des Mitarbeiters zu prüfen, haften Sie für dessen Fehler. Man nennt das Auswahlverschuldung.
Zusätzlich müssen Sie sicherstellen, dass die Prüffristen für Ihre Betriebsmittel eingehalten werden. Eine EuP kann hierbei eine wertvolle Unterstützung für die Elektrofachkraft sein, indem sie Sichtprüfungen übernimmt.
💡 Jens übersetzt: Die Auswahlverschuldung
„Stell dir vor, ein Mitarbeiter tauscht ein Leuchtmittel, es kommt zum Kurzschluss und die Anlage brennt. Die Versicherung fragt: 'Chef, warum durfte der das?' Wenn du dann mein Zertifikat für den 1. theoretischen Baustein vorlegen kannst, hast du bewiesen, dass du bei der Auswahl des Personals sorgfältig warst. Du hast dokumentiert, dass der Mitarbeiter über die Gefährdungsbeurteilung belehrt wurde. Die 399 € für den Kurs sind im Vergleich zu einem Regressanspruch der Versicherung eine kluge Investition.“
Warum unser interaktiver Kurs den Unterschied macht
Wir wissen, dass Theorie trocken sein kann. Deshalb ist jede Lektion mit interaktiven Übungen ausgestattet. Wir simulieren Situationen aus dem Arbeitsalltag: „Darf ich diese Steckdose noch benutzen?“ oder „Was ist beim Auslösen eines RCD (Fehlerstrom-Schutzschalter) zu tun?“.
Durch diese ständige Interaktion festigt sich das Wissen fast von selbst. Das hat zur Folge, dass die Abschlussprüfung am Ende zum Kinderspiel wird. Wir wollen keine Hürden aufbauen, sondern Wissen sicher verankern.
Der Weg zum Zertifikat: So einfach geht es
- Start mit Jens: Ich begleite den Mitarbeiter durch alle Module.
- Interaktives Lernen: Wissen wird direkt in kleinen Übungen angewendet.
- Sicherheit gewinnen: Die Prüfung wird durch die gute Vorbereitung zum Erfolgserlebnis.
- Zertifikat erhalten: Sofortiger Download des Beleges für den 1. theoretischen Baustein.
- Rechtssicher bestellen: Die Grundlage für die Bestellung zur EuP durch Ihre VEFK ist geschaffen.
Fazit: Ihre Investition in die Zukunft
Wir bei Kreuels Consulting verstehen uns als Partner des Mittelstands. Wir wissen, dass Zeit Geld ist. Aber wir wissen auch, dass Sicherheit unbezahlbar ist. Mit unserer EuP Schulung online für 399 € bekommen Sie das Beste aus beiden Welten: Maximale Flexibilität und absolute Rechtssicherheit.
Sind Sie bereit, Ihre Haftung zu minimieren?
Weitere Fachartikel zur Rolle der VEFK oder zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung finden Sie in unserem Blog unter: kreuels-consulting.de/Blog.
FAQ – Ihre Fragen, unsere Antworten
Grundsätzlich jeder Mitarbeiter, den Sie für einfache elektrotechnische Hilfsarbeiten einsetzen möchten. Es sind keine elektrotechnischen Vorkenntnisse erforderlich, da Jens alle Grundlagen verständlich erklärt.
Die Unterweisung muss laut DGUV Vorschrift 1 regelmäßig erfolgen – im Regelfall einmal pro Jahr. Unser System erinnert Sie rechtzeitig an die Auffrischung.
Nein. Die Theorie (Baustein 1) absolvieren Ihre Mitarbeiter online bei uns. Die fachspezifische Einweisung an Ihren konkreten Anlagen vor Ort muss zusätzlich durch Ihre EFK oder VEFK für mindestens 40 dokumentierten Stunden erfolgen ( Baustein 2 ). Erst die Kombination (Baustein 1 und 2) macht die Bestellung rechtssicher.
Das interaktive Grundlagen-Seminar kostet 399 €. Dafür erhalten Sie einen hochwertigen Kurs mit 3D-Mentor, interaktiven Übungen und einem offiziellen Zertifikat.

